Kreidefelsen, blühender Raps, wogende Getreidefelder, weiße Sandstrände, blaues Meer: das ist Rügen.

Dieses Rügen ist gefährdet: Straßenbau und überdimensionierte Bauprojekte
haben die Landschaft bereits stark verändert. Jedes Bauvorhaben ist ein Eingriff
in die Natur und erfordert einen Ausgleich. Auch diese „Kompensationsmaßnahmen“stellen zunehmend eine Gefahr für unsere Kulturlandschaft dar.

Aktuell ist dies bei der Nord Stream 2-Pipeline der Fall.

Das russische Energieunternehmen Nord Stream 2 – eine Tochter von Gazprom – will eine zweite Pipeline durch die Ostsee von Vyborg in Russland bis durchsetzen. Bis zu 3.000 Hektar Ackerland – das entspricht einer Größe von 4.200 Fußballfeldern – sollen dauerhaft in extensive Wiesen umgewandelt, teilweise aufgeforstet und vernässt werden.

Allerdings wurden Eigentümer und Landwirte, die dadurch ihre Wirtschaftsgrundlage verlieren, zuvor nicht gefragt, ob sie ihre Flächen überhaupt zur Verfügung stellen wollen.

Aktuelle Aktion
Stopp der Kompensationsmaßnahmen zum Bau der Nord Stream 2 Pipeline

Nutzen Sie unsere Unterschriftenliste zum Stopp der derzeitigen Ausgleichsregelung und des fortlaufenden Flächenfraßes.

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