Kein Ackerland für Kompensationsmaßnahmen!

Kein Ackerland für Kompensationsmaßnahmen!

Ackerland ist eine wertvolle und begrenzte natürliche Ressource – erst recht auf einer Insel. Angesichts einer wachsenden Weltbevölkerung müssen wir sorgsam damit umgehen, vor allem in unserer Region, die aufgrund ihres ausgeglichenen und feuchten Klimas besonders begünstigt ist.

Landwirte und deren Familien verlieren durch diese Kompensationsmaßnahmen ihre Wirtschaftsgrundlage.

Mit der Landwirtschaft wird ein wichtiger Wirtschaftszweig in der Region geschwächt. Mitarbeiter, Landhandel, Landmaschinenhändler, Handwerker, Spediteure – sie alle bekommen diese Auswirkungen zu spüren. Dies gilt auch für die Gemeinden. Sinkende Steuereinnahmen gefährden nicht zuletzt das öffentliche Leben wie zum Beispiel die Sicherung des Winterdienstes, die Unterstützung der Feuerwehr oder Veranstaltungen in den Dörfern.

Unsere Jahrhunderte alte, vielfältige Kulturlandschaft wird durch die geplanten Ausgleichsmaßnahmen entscheidend verändert. Nord Stream will sich 25 Jahre lang an den Kosten der Pflege des neugeschaffenen extensiven Grünlands beteiligen. Doch was passiert dann? Danach droht eine Verödung ganzer Landstriche, die nicht mehr wirtschaftlich genutzt werden können. Ehemals hochwirtschaftliches Ackerland hängt spätestens dann am staatlichen Tropf.

Aktuelle Aktion
Stopp der Kompensationsmaßnahmen zum Bau der Nord Stream 2 Pipeline

Nutzen Sie unsere Unterschriftenliste zum Stopp der derzeitigen Ausgleichsregelung und des fortlaufenden Flächenfraßes.

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